Forza Cup 2026 in Hamburg
Auf geht's, Motor Süd Neubrandenburg!
Am Freitag, 15. Mai 2026, machten sich einige Nachwuchsspieler unseres Vereins mit ihren Eltern und einem Betreuer auf den Weg nach Hamburg um am Forza Junior Cup 2026, ausgerichtet vom Team Bergedorf (VfL Lohbrügge und SVNA), teilzunehmen. Das Turnier wurde in zwei Leistungsklassen als DBV-C und DBV-D-Rangliste am 16./17. Mai 2026 ausgespielt.
Elise Freund, Judy und Kim Lemcke, Anabel und Jonathan Degenhard sowie Matti Richter vertraten den SV Motor Süd Neubrandenburg unter den insgesamt 200 gemeldeten Sportler: innen. Judy, Kim und Matti verfügen bereits über Turniererfahrung mehrerer Jahre und können mit den Bedingungen eines so großen Turnieres gut umgehen. Für Elise, Anabel und Jonathan gehört es noch nicht zur Routine, vor großem Publikum zu spielen und die Konzentration über viele Stunden zu halten. Aber Übung macht bekanntlich den Meister.
Unsere Jugendlichen bildeten auf jeden Fall eine gute Gemeinschaft, hatten Spaß und unterstützten sich vorbildlich. Und so konnten auch im Ergebnis folgende Ergebnisse erzielt werden:
Elise kämpfte von Beginn an mit starker Nervosität und konnte so ihr Potenzial noch nicht voll entfalten. Mit großem Kampfgeist belegte sie am Ende den 4. Platz im ME U 13 Leistungsklasse D. In der gleichen Altersklasse U 13, aber in der Leistungsklasse C ging Judy an den Start. Auch wenn ihr Talent und technisches Können schon zu sehen waren, fehlte es ihr noch an dem nötigen Angriffswillen, um aufs Treppchen zu kommen. Sie musste sich mit dem 4. Platz zufriedengeben. Im gemeinsamen Doppel wurde Judy ihrer Führungsrolle vollkommen gerecht und Elise zog mit. So erreichten die beiden nach guten und spannenden Spielen auch hier den 4. Platz. Betreuer Steffen hat alle Spiele kritisch beobachtet. Viel Geübtes wurde schon richtig angewandt. Und bei entsprechendem Trainingsfleiß und wachsendem Selbstbewusstsein können die beiden bestimmt bald Podestplatzierungen einfahren, ist sein Fazit.
Anabel hat mit großem Einsatz ihre Einzelspiele in der ME U 15 D bestritten. Sie zeigt eine große Spiellust und eine herausragende Beweglichkeit, aber es mangelt noch an technischen Fertigkeiten und der nötigen Cleverness. Sie belegte am Ende den 7. Platz. Zusammen mit Anna Karisch von der SG Eimsbütteler TV/SV trat sie im Doppel an und beide erkämpften den undankbaren 4. Platz.
Kim belegte im ME U19 D den 5. Platz. Beobachter sahen, dass sie grundsätzlich gut ausgebildet ist und die Basics beherrscht. Bei kontinuierlichem Training und besserer Kondition wäre für Kim hier mehr drin gewesen, ist sich Betreuer Steffen sicher. Im Doppel mit ihrer Partnerin Helene Hermann vom PSV Rostock wurde sie 5., und im Mixed mit Jonathan in der MX U 19 holte sie sich den 7. Platz.
Jonathan konnte mit einer guten und konzentrierten Leistung im JE U 19 D den 7. Platz und im JD U 19 D mit seinem Partner Mark Selest von der SG Eimsbütteler TV/SV den 7. Platz erreichen. Damit hat Jonathan seine guten Trainingseindrücke und die positive Entwicklung bestätigt.
Bei Matti ging es im JE U19 Leistungsklasse C nach guten Vorrundenleistungen mit fordernden Matches bis ins Finale gegen den an Nummer 1 gesetzten Muhammad Sytsh Abdulquddus vom ATSV Habenhausen. Die Kontrahenten schenkten sich nichts. Die Zuschauenden konnten Kampfgeist bis zum Umfallen und beeindruckende Ballwechsel verfolgen. Nach langem Spiel gab im dritten Satz beim Spielstand von 20:19 eine Unkonzentriertheit von Matti den Ausschlag für den Spielverlust. Nach einem langen Tag und völlig verschwitzt freute er sich dennoch gegen 21.00 Uhr über die Silbermedaille und die Glückwünsche seiner Vereinskamerad: innen und deren Eltern, die bis zu seinem Finalspiel in der Halle ausgeharrt haben. Am nächsten Tag hatten Matti und sein Partner Richard Schomerus vom Hamburger SV im JD U 19 C abwechselnd Schwierigkeiten ins Spiel zu finden. Im „kleinen“ Finale konnten die Gegner aus Schleswig-Holstein dies für sich nutzen und gingen immer wieder in Führung. So blieb am Ende Platz 4.
Im MX U 19 C mit seiner Partnerin Helene Hermann vom PSV Rostock profitierte er von der ruhigen Ausstrahlung Helenes. So überstanden beide ihre sehr schwere Gruppe sogar als Gruppenerste. Im Spiel um Platz 3 mobilisierten beide noch mal alle Kräfte, harmonierten wunderbar und konnten sich so nach einem verdienten Sieg gegen Liz Völker und Florian Soika aus Niedersachsen die Bronzemedaillen umhängen lassen.
Ein sichtlich erschöpfter aber zufriedener Betreuer Steffen trat gegen 19.00 Uhr die Heimreise an. Sein Fazit: Es gab lustige Momente, es gab Enttäuschungen. Wir haben Erfahrungen gesammelt und es sind Fortschritte zu sehen. Vor allem aber sind wir wieder ein Stück zusammengewachsen und waren ein Team!



